Erste Hilfe - Messuhr Compac 532 G

Störungen und Reparatur zu Messuhr Compac 532 G

Manipulationen an elektrischen Anlagen müssen von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden und erfolgen auf eigene Gefahr.
Der Vorkontakt löst nicht aus.
Der Schaltpunkt der Messuhr ist falsch eingestellt, der Nullkontakt kommt vor dem Vorkontakt.
Stellen Sie die Uhr gemäss Bedienungsanleitung ein.
Die Vertikalachse stellt nicht mehr zu, obwohl das Nullmass noch nicht erreicht ist.
Der Endschalter (Überfahrsicherung der Messuhr) im Messuhranschlagkästchen wurde ausgelöst.
Der Messweg der Uhr ist zu kurz. Stellen Sie den Messweg korrekt ein.
Die Messuhr löst immer oder nie aus.
Die Kontaktschutzschaltung ist defekt.
Prüfen Sie die Spannungsversorgung der Messuhr.
Stellen Sie sicher, dass der Stecker der Messuhr in der richtigen Position eingesteckt ist (Codierung beachten).
Lassen Sie die Messuhr reparieren und kalibrieren.
Der Kontakt schaltet nicht bei 6.00mm und die Zeiger sind verstellt.
Durch einen Schlag auf die Messspitze wurde das Uhrwerk verstellt oder beschädigt.
Lassen Sie die Messuhr reparieren und kalibrieren.

Sollte Ihre Compac 532 G Messuhr nach der Durchführung der vorgeschlagenen Massnahmen noch immer nicht wunschgemäss funktionieren, bedarf es weiterer Abklärungen oder einer Reparatur. Kontaktieren Sie uns in diesem Fall per Telefon oder E-Mail, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Beschreibung

Compac 532 G Messuhr mit KontaktschutzschaltungFunktion und Einsatzgebiet

Mit diesem Messinstrument wird die Zustellung der Vertikalachse gemessen. Die Messuhr ist meist an der Vertikalachse befestigt. Die Tastspitze der Messstange liegt auf einem Anschlag (Messuhranschlagkästchen), welcher am festen Teil der Maschine befestigt ist.

Elektrische Signale

Häufig beinhaltet die Messuhr zwei Präzisionsschalter: Beim Erreichen des Vormasses wird der Vorkontakt ausgelöst, beim Erreichen des Soll-Masses schaltet der Nullmasskontakt. Die Steuerung der Maschine löst eine entsprechende Reaktion aus.

Abrichtkorrektur

Beim Abrichten der Schleifscheibe wird die Scheibe um den Abrichtbetrag kleiner. Die Messuhr wird um diesen Wert mechanisch nach oben korrigiert. Der Nullpunkt der Uhr entspricht demzufolge immer exakt der Distanz zwischen Schleifscheibe und Sollmass des Werkstücks.

Kontaktschutzschaltung

Um die Kontakte in der Messuhr zu schonen, wird vorzugsweise eine Kontaktschutzschaltung verwendet. Mit einer elektronischen Verstärkerschaltung wird das Schaltsignal verstärkt und erst danach an die Maschinensteuerung weitergegeben. Mit dieser Methode wird der Abbrand der Kontakte verhindert, da so nur wenige µA über die Schalter der Messuhr fliessen.

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